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Peter Coretto - Gier 10" EP

Artikelnummer: 201411008

Luxus Für Alle! Endlich auch auf Vinyl - PETER CORETTOs neues Album 'Gier'. Wütender DIY-Indie-Gitarren-Postpunk-Irgendwas auf 10" im schicken Siebdruck Fold-out Cover. Trash-Pop Records.

Gewicht: 0.18 kg
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Peter Coretto - Gier 10"

A1. Kuck doch, die fiesen Gesichter!
A2. W.T.F.! Er ist einverstanden?
A3. Stillstand

B1. Diese Sonne scheint heute nur für mich
B2. Ein Like auf gestern
B3. Es hat Klick gemacht (Luxus Für Alle!)

Vinyl 10" im Siebdruck Foldout Cover (Red Can Company). Trash-Pop Records, C&P 2013.



Reviews

"Es grenzt schon an einem kleinen Wunder, dass sich Peter Coretto im Jahr 2013 mit einer neuen EP zurückmeldeten, denn nach einer solch turbolenten Vorgeschichte, können sich mit Sicherheit nur die wenigsten DIY-Bands nochmal derartig aufrappeln. Bereits die ersten gemeinsamen Jamsessions um und während der Jahrtausendwende (anfänglich noch unter dem Namen Projekt Monoton), wurden durch viele interne Meinungsverschiedenheiten begleitet. Es folgte der Break, noch ehe die Band richtig ins rollen kam und wenig später schließlich der gemeinsame Entschluss, beim zweiten Versuch alles besser zu machen. Nach einer etwas rauheren und schnelleren Demo im Jahr 2004, landeten Peter Coretto mit ihrem noch im selben Jahr erschienenem Debüt-Album "Die Position verpflichtet" nicht nur auf dem Label Rough Trade, sondern auch ein Stück weit im deutschsprachigen Indiepop. Den Brückenschlag zur Hamburger Schule um Kettcar & Co. komplettierte die zwei Jahre später eingespielte Split "Bandentreffen" (Milchmann Records) mit den ambienten Post-Rockern Verstärker. Mit zwei stabilen Standbeinen, schien die Band also festen Boden unter den Füßen zu verspüren. Doch erstens kam es anders, und zweitens... . Nach dem spontanen Abgang ihres Gitarristen, die damit verbundenen Absagen ihrer bereits geplanten Konzerte und die mühselige Suche nach einem Ersatz; private Verpflichtungen und Veränderungen; Unstimmigkeiten mit dem Label; und nicht nur zuletzt die Unzufriedenheit über ihren immer mehr poppiger werdenden Sound, in den die Band mehr oder weniger von ihren Produzenten gezwängt wurde, ließen die Band in ein schwarzes Loch fallen. Bis ins Jahr 2009, als das Rad wieder so langsam ins Rollen kam. Peter Coretto spielten einige Konzerte und Verstärker-Gitarrist Christian Bartl füllte die Besetzungslücke auf. Einfach dort weiterzumachen, wo sie drei Jahre zuvor aufhörten, kam nicht in Frage. Zu viel hat sich in der Zwischenzeit verändert. Das Vorhaben, nochmal alles auf Null zu setzen und abermals alles besser zu machen, führte unweigerlich zur Einsicht, die komplette Verantwortung in den eigenen Händen zu belassen. "Gier" ist somit sicherlich auch ein Neuanfang. Vor allem aber ist sie eine Rückbesinnung auf den DIY. Die sechs neuen Songs entstanden komplett in Eigenregie und werden über die Band selbst vertrieben. Wütender und aufgewühlter klingen sie nun. Die Brücke zur Hamburger Schule steht noch immer, nur, dass am anderen Ende jetzt eben Captain PlanET und Frau Potz für Unruhe sorgen. Schon klar, zwei Referenzen, die man in so ziemlich jeder zweiten Band dieses Genres entdecken kann. Letztendlich sind es aber die eingrägsamen Melodiebögen in Songs wie "wtf! öfter auch mal einverstanden" und "Diese Sonne scheint heute nur für mich" und allen voran der rauhe, echauffierte und sich teilweise überschlagende Gesang von Marco Engelhard, die Peter Coretto in den Köpfen der Hörerschaft fest verankern."
Serious Crusty, gerdas tanzcafé, 7. Mai 2014

“Stillstand, alles klar, alles klar, es herrscht Stillstand...“ tönt es auf dem gleichnamigen Song der neuen EP "Gier" von PETER CORETTO. Doch das bezieht sich definitiv nicht auf die Münchener Band selbst. Nach ganzen 6 Jahren Pause und einer Umbesetzung an der Gitarre melden sich die Jungs fulminant im Musikgeschehen zurück. Auf 6 Songs wütet sich Sänger Marco durch marionettenhafte Politiker unter der Kontrolle von Lobbyisten, korrupte Bänker und die „Popkultur“ mit ihren vermeintlichen Epizentren in deutschen Großstädten. Das alles untermalt mit einem Post-Punk Sound, der mich persönlich an Bands wie TURBOSTAAT, ESCAPADO und FRAU POTZ erinnert. Ob man jetzt Texte wie aus dem Stück „ein like auf gestern“ gut finden kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. In diesem speziellen Song geht es um alte Freundschaften und die unterschiedlichen Leben die man jetzt führt. Um die Wut die man empfindet, weil dieser alte Freund, mit dem man sich so verbunden fühlte, plötzlich ein totaler Spießer ist. Es ist klar, dass hier ist eine Punk Platte und ja es ist wichtig, was PETER CORETTO hier anprangert. Viel zu selten gibt es noch Bands, besonders die auf Major-Labels, die wirklich ernstzunehmend texten und einfach nur Trends bedienen wollen. Damit die Hallen voll werden, damit die Kids ihr Merch kaufen. Dabei übersehen sie völlig, welche Plattform sich ihnen bietet oder was auch noch schlimmer ist, missbrauchen viele Bands diese Plattform durch hohles Gerede und zweifelhaften Ansichten. In wie weit man als Musiker bzw. als „normaler Bürger“ geht um Missstände in unserer Gesellschaft aufzuzeigen oder anzugehen, dass ist jedem selbst überlassen, aber die Jungs haben hier wichtige Dinge zu sagen und die sollten nicht ungehört bleiben denn: „die idee der subversion ist punk und punk war mal wichtig - so macht was, was kaputt, kaputt, was euch kaputt macht“
Jonas, Allschools Network


Peter Coretto:
Alex Ross - Schlagzeug | Christoph Schnelle - Bass | Marco Engelhard - Gesang | Christian Hartl - Gitarre

http://peter-coretto.de
Label
Trash-Pop Records
Format
10" Vinyl