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Kenzari's Middle Kata / Nihilists - Finis 12" (Clear Vinyl)

Artikelnummer: 201410013

Zwei großartige Bands, Kenzari's Middle Kata aus Aschau und Nihilists aus Berlin und Braunschweig, auf 12"! LP Ausgabe im hand-nummerierten rauhen Karton-Cover in clear Vinyl, limitiert auf 220 Stück. LP, millipede, nov. 2007.

Gewicht: 0.225 kg
sorry, sold out,

Kenzari's Middle Kata / Nihilists - Finis 12" (Ltd. Ed. in Clear Vinyl)

side a (KENZARI'S MIDDLE KATA)
01  the golden age  (03:58)
02  roman à clef  (03:53)
03  supraeconomism is the new challenge  (04:13)
04  arch & statue log  (07:41)
05  this means controlled organic power down!  (03:31)

side b (NIHILISTS)
01  into the shoal  (05:29)
02  endless somersault  (05:13)
03  the noose  (07:33)
04  coma  (06:33)

Kenzari's Middle Kata recorded by markus weisser at club seven studio, aschau a. inn, in sept. 2007, mixed by markus weisser & roland hanisch.
Nihilists recorded & mixed by kraatz at 26 studios, berlin, in sept. 2007, skits &sounds by herr von grau.
the whole thing was mastered by kai beisner at NHB studios, hamburg.
Vinyl 12" Split LP, millipede, nov. 2007. Hand numbered LP on clear vinyl limited to 222 pieces.


Reviews
"Die Split-CD. Ein Format, das ähnlich wie die EP eigentlich noch viel zu selten bemüht wird. Eigentlich ja die perfekte Verschnaufpause zwischen zwei Alben. Dachten sich wohl auch Kenzari’s Middle Kata und animierten kurzerhand ihre Freunde und Kollegen von den Nihilists zu einer gemeinsamen Veröffentlichung. Dass dabei gleich fast eine komplette Stunde toller Musik bei rumkommt, hätten wohl nicht einmal die Anhänger beider Lager gedacht. 50 Minuten vollgepackt mit teilweise recht brachialem Gehacke, aber natürlich auch zahlreichen filigranen Momenten, für die vor allem mal wieder Kenzari’s Middle Kata sorgen. Sie schrauben immer weiter an ihrem Entwurf von Posthardcore und werden dabei von Mal zu Mal eigenständiger und überzeugender. Bis zu dieser Erkenntnis dauert es allerdings ein wenig, denn die neuen Stücke haben zunächst gar nicht mal so viel gemein mit den älteren Stück des Quartetts aus Südbayern. Während sie auf ihrem Mini-Album „When Error Is The Idea“ noch ein unglaubliches Tempo vorgegeben hatten, wurde es nun kontinuierlich ausgefeilter und anspruchsvoller. Das wird vielleicht nicht allen Fans der ersten Stunde gefallen, aber nur so werden es Kenzari’s Middle Kata dauerhaft schaffen spannend zu bleiben. Die Songs offenbaren inzwischen mehr Reife, lassen Freiraum, Gesang und Geschrei nehmen sich weiter zurück. Dadurch gewinnen die früheren Dreiminüter vor allem live an Energie, während die Band zusehends musikalischer wird. Der Sound bleibt weiterhin der alte. Roh und kantig klingt er. Die Gitarrenriffs zerschneiden so manche Stille, das Schlagzeug setzt ein Feuerwerk nachdem nächsten in die Welt und der Bass eiert durch die Landschaft, dass es eine wahre Freude ist. „Roman À Clef“ oder „Arch & Statue Log“ hätte man genauso gut auf „Black Box Consciousness“ wiederfinden können. Handelt es sich bei den neuen Songs also um überschüssige B-Seiten? Vielleicht. Aber wenn dann sind die ganz schön tight eingezimmert worden.
Bei den Nihilists stehen noch nicht ganz so viele Tonträger auf der Haben-Seite, aber auch sie fahren ganz schön was auf. Ihre vier Stücke kommen fast wie eine Bewerbungsmappe daher. Der Sound der Braunschweiger ist nicht ganz so sensibel wie der ihrer bayerischen Freunde, dafür umso gewaltiger. Da ist mächtig was am Kochen – manchmal unter, manchmal an der Oberfläche. Progressive- und Post-Rock heißen hier die Köche und natürlich auch Hardcore der alten Schule. Yage mit tieferen Gitarren, Poison The Well in noch brutaler. Die Vergleiche hinken natürlich mal wieder. Zum Lachen scheinen die vier jungen Herren jedenfalls in den Keller zu gehen oder zumindest lassen sie jedes Anzeichen von Humor neben der Bühne und außerhalb ihrer Songs. „Keine Nummer unter fünf Minuten!“ Diese Prämisse haben sie vorgegeben und während so was bei anderen Kapellen nervt, macht das bei den Nihilists absolut Sinn. Ihre Energie entsteht durch Wiederholungen und indem sie Gerüste aufbauen, um sie dann doch wieder einzureißen. „Into The Shoal“ hat zurecht den Platz als Opener der B-Seite, „Coma“ macht den Deckel drauf. Wenn sie ein Element wählen müssten, wäre es sicher das Feuer und mehr muss man dazu eigentlich auch gar nicht sagen. Well done. Mal wieder."
Sebastian Gloser, SELLFISH 2008

"Auch wenn den Kenzaris aus Bayern der große Durchbruch bislang noch verwehrt blieb, so haben sie sich mittlerweile hierzulande in der Post-HC-Szene eine eingeschworene Fangemeinde erspielt, die die Konzerte in den entsprechenden Städten schon immer ganz ordentlich füllt. Und wenn man verfolgt, mit wem die vier Jungs so zusammen auftreten, kann man auch nicht von No Names sprechen. Doch genug dazu, kommen wir zur Split mit den Braunschweigern/ Berlinern NIHILISTS: beiden Bands wurde eine knappe halbe Stunde zugemessen, KENZARI'S MIDDLE KATA kommen in der Zeit auf fünf Songs die NIHILISTS bringen es auf vier Tracks. Hinzu kommt ein unbetiteltes Interlude, das gekonnt die Brücke zwischen den Bands schlägt. Für KENZARI'S MIDDLE KATA-Verhältnisse sind die neuen Songs vergleichsweise ruhig, sowohl von der Geschwindigkeit, als auch von der Lautstärke. Keine Sorge: für Balladen oder Mainstream würden sich die Buben schon nicht hergeben, tatsächlich lockern die neuen Sachen das Live-Set der vier Jungs ein wenig auf, um mal kurz durchzuschnaufen. Als Referenz können sie tatsächlich wohl am besten selbst herhalten - soll heißen: durchdacht, ernst, musikalisch wie immer auf höchstem Niveau, nur sind die Gitarren diesmal nicht so verzerrt, die Songs langsamer, weniger von Breaks durchsetzt – im Großen und Ganzen ein wenig mit der Entwicklung von STANDSTILL vergleichbar.
Bei den NIHILISTS dachte ich im ersten Moment noch: Stoner Rock! Doch Moment, den Eindruck erhält man nur nach dem instrumentalen Einstieg von "Into the shoal". Spätestens als eine halbe Minute später der Gesang einsetzt und sich auch musikalisch der Stil verkompliziert, fällt auf, dass sich die NIHILISTS ihre eigene Nische zwischen Bands wie NEUROSIS, UNSANE und ENVY, sowie den Schubladen Noise-Rock und Nu School Hardcore schaffen. Gleichzeitig druckvoll, experimentell, melancholisch, düster, bisweilen gar exorzistisch anmutend.
Eine feine Split-CD von zwei Bands, die musikalisch zwar verschiedenes Terrain bearbeiten, sich nichtsdestotrotz aber zu einer runden Sache ergänzen. Und das Artwork steht dem in nichts nach."
Jens Gerdes, BLUEPRINT 2008


Kenzari's Middle Kata:
Helli Killermann | Josef Weizenbeck | Hannes Wastl | Roland Hanisch

Nihilists:
Andreas Staege | Stefan Kraatz | Marko Knetemann | Björn Hennings

www.kenzarismiddlekata.com
Format
12" Vinyl
Edition
Col. Vinyl
►►►
Split
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